Wer sind die fünf größten Buchverlage in Deutschland?

Von admin
Buchverlag

Wer liest heute noch ein Buch? Diese Frage stellt sich sicherlich oftmals, wenn die Rede vom Buch und Buchhandel ist. Doch Bücher sind auch in der heutigen Zeit von Internet, noch sehr beliebt. Wie alleine die Wirtschaftszahlen zeigen. Zudem hat sich beim Buch vieles geändert, neben dem klasischen gedruckten Buch, gibt es heute mit dem E-Book auch die elektronische Variante. Herausgegeben wird die Mehrzahl der Bücher durch Buchverlage.

Buchverlage und deren Bedeutung

In Deutschland, dem Land der Dichter und Denker spielt das Buch eine große Rolle. So gibt es alleine in Deutschland aktuell rund 3000 Buchverlage, die rund 25.000 Menschen beschäftigen. Nicht berücksichtigt bei der Verlagszahl sind die vielen Unternehmen, aber auch Autoren die Veröffentlichungen in eigener Regie, im Rahmen von einem Selbstverlag herausbringen. Die Branche erwirtschaftet rund 5.14 Mrd. Euro Umsatz im Jahr. Bei den Verlagen und den Büchern gab es viele Veränderungen über die Jahre. Sei es bei der Aufmachung und dem Druck der Bücher, aber auch mit der Einführung vom E-Book. Die Branche ist vielfältig und hat ein paar Branchenriesen, die den Büchermarkt in Deutschland stark im Griff haben. Das zeigt auch eine weitere Wirtschaftszahl als Beleg, so machen rund zwei Prozent der Buchverlage rund 78 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

Die fünf größten Buchverlage

Möchte man jetzt wissen, welche Buchverlage am größten in Deutschland sind, so bekommt man hier leicht eine Übersicht. Bei der Übersicht muss man aber bedenken, dass diese Rangfolge sich ausschließlich aus den Umsatzzahlen ergeben. Andere Faktoren wie die Mitarbeiterzahl, spielen hier zum Beispiel keine Rolle. Mit 576.40 Millionen Euro Umsatz steht auf Platz 1 Springer Nature, auf Platz 2 Haufe mit 324,1 Millionen Euro, Platz 3 Klett mit 318.2 Millionen Euro, Westermann mit 300 Millionen Euro und letztlich Random House mit 293 Millionen Euro. Die Verlage sind mit ihren Angeboten sehr unterschiedlich. So unterscheidet sich das Verlagsprogramm teils deutlich. Beim Verlag Klett handelt es sich um zum Beispiel um einen Verlag der sich vor allem mit Schülbücher, Lernmaterialien und Lernsoftware beschäftigt. Beim Random House findet man das nicht, dafür dort Krimis und vielmehr. Und schaut man sich den Verlag Springer Nature an, so beschäftigt sich dieser vornehmlich mit Forschung und Wissenschaft. Je nach Verlag gibt es aber auch Unterschiede, weil zum Beispiel nicht nur Bücher oder E-Books herausgegeben werden, sondern auch Magazine. Und teils gehört zum Verlagsprogramm aber auch noch Veranstaltungen und Seminare. Wie man letztlich anhand von diesen Unterschieden erkennen kann, gibt es hier zwischen den Verlagen große Unterschiede und Abweichungen.